Mannheimer Rapper zu Gast in Bisingen
Ein Projekt der besonderen Art erlebten kürzlich die Jugendlichen der Astrid-Lindgren-Schule in Bisingen. Zu Gast waren die beiden „Rapagogen“ Marcel Reif (MC Wallace Heidelberg) und Tobias Schirneck, seines Zeichens Geschäftsführer der „Who.am.I. creative*acadamy“ aus Mannheim. Tobias veröffentlichte schon mehrere Tonträger und war mit Künstlern wie Gentleman und Claus Eisenmann auf verschiedenen Produktionen vertreten.
Grund ihres Besuchs: Die Verarbeitung jugendlicher Themen über eigene Textarbeit und Rapmusik. Was bewegt mich, was freut oder nervt mich, was macht mich komplett? Lass es raus und verarbeite deine Erlebnisse mithilfe der Musik!
Wie die großen Stars der Musikszene konnten die Schüler der Klassen 5 – 9 der Astrid-Lindgren-Schule ihre Gefühle und Erlebnisse in eigenen Rapsongs zum Ausdruck bringen – und das unter professioneller Leitung! Zusammen mit den Klassenlehrern Anja Egeler und Steffen Wissing arbeiteten die Rapagogen Tobias und Marcel mit den Jugendlichen an ihren eigenen Songtexten. Die Sprache und die Kultur des Rap und des Hip Hop dienten hier als Plattform der Kommunikation und Diskussion.
Dann wurde aufgenommen: Im improvisierten Aufnahmestudio der Astrid-Lindgren-Schule und mit dem Profi-Equipment von Marcel und Tobias lieferten die Jugendlichen ihren eigenen „krassen Shit“ und den fettesten Rap ab. Die „Who.am.I. creative*acadamy“ arbeitet mit einem Musikstudio in Mannheim zusammen, wo die Aufnahmen final gemischt und professionell gemastert werden. Kurze Zeit später erhielten die Schüler ihre beiden eigenen Rapsong mit den Titeln „4.0.6“ (angelehnt an die Bisinger PLZ) und „Immer ein Team“ als Audiofile.
Um die Sache auch publik zu machen, wurden nachträglich am PC zwei Textvideos produziert, die nun online für jedermann zugänglich auf YouTube zu sehen und zu hören sind: "Immer ein Team" und "4.0.6".
Für alle Beteiligten war es eine superinteressante Erfahrung und ein außergewöhnliches Erlebnis, mit Profis seine eigene Musik zu texten und zu vertonen! Die gemeinsame Performance diente dabei als Mittel zum individuellen und gemeinschaftlichen Empowerment, zur Reflexion, zur Kompetenzerweiterung und zur Erlangung von Selbst- und Fremdwertschätzung. Alle Jugendlichen haben davon profitiert und in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.









